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Unser Blog


Mein Garten – mein Weg zur inneren Mitte

Endlich – nach ein paar Tagen „schlechtem“ Wetter – Sonnenschein. Da lacht mein Herz und ich nehme mir heute vor, meinen Garten zu inspizieren und auf Vordermann zu bringen.

Ich liebe es durch meinen Garten zu schlendern und die Heilkräuter, das Gemüse und die Blumen zu beobachten wie sie nach dem langen Winter spriessen und gedeihen, das „Unkraut“ (für mich gibt es eigentlich kein Unkraut) zu jäten und in der Erde zu graben.

 

Das war nicht immer so. Früher hatte ich „keine Zeit“ und habe mich nur halbherzig für die Dinge interessiert, die meine Mutter mir im Garten zu erklären versuchte. Jetzt, ja jetzt, bin ich meiner Mutter sehr dankbar, dass ich diese Liebe zu den Pflanzen von ihr „geerbt“ habe und das Wissen weitertrage.

Mit zunehmendem Interesse für Heilkräuter, Lebensmittel und fleischlose Ernährung, ausgelöst durch die Unverträglichkeiten meines Mannes, habe ich mir dann einige Bücher zugelegt, gelesen und ausprobiert. Und ich muss sagen, es hat mich immer mehr fasziniert.

Ich bin sehr dankbar, dass ich im ländlichen Bereich wohne und einen großen Gartenanteil habe. Anfangs war es nur ein kleiner Teil unseres Gartens, den ich zum Kräuterbeet umgestaltet habe. Es kam dann allmählich mehr und mehr Fläche dazu und wurde von meinem Mann nochmals vergrößert und ein Gewächshäuschen dazu gebaut. An dieser Stelle – DANKE mein Schatz, dass du das alles so mitträgst und die Begeisterung mit mir teilst.

Ich kann euch sagen, es macht wirklich riesigen Spaß.

Mittlerweile mache ich mein eigenes Kräutersalz und stelle verschiedenste Tinkturen, Tees und Salben für den Hausgebrauch her. Da fühle ich mich soooo reich beschenkt, getragen und genährt von Mutter Erde und sehe den Reichtum und die Fülle, die uns zu Füssen liegt – im wahrsten Sinne des Wortes.

 

Hast du gewusst, dass Garten“arbeit“ dich erden kann?

Hast du schon einmal erlebt, wie all deine Gedanken sich von alleine abschalten, wenn du mit Garten“arbeit“ beschäftigt bist?

Hast du schon einmal den Unterschied der Energie eines Gemüses aus dem eigenen Garten – im Vergleich zu einem „herkömmlichen“ Gemüse aus dem Supermarkt – erfühlt, geschmeckt, gerochen – mit all deinen Sinnen?

 

Für mich ist dies immer wieder ein Geschenk. All dies kann man nicht beschreiben, du musst es fühlen. Mein Garten ist für mich mein Ashram, meine Meditation.

Deshalb bin ich nach der Garten“arbeit“ sehr in meiner Mitte, geerdet und gereinigt. Für mich ist dies nämlich keine „Arbeit“ – es ist mit Freude, Hingabe und Dankbarkeit an Mutter Natur verbunden.

Ein alltägliches Ritual ist es, mit den Devas meines Gartens und auch mit meinen Pflanzen zu sprechen, „Was sie denn noch brauchen“, “Ob es ihnen gut geht“, „Was für eine Heilwirkung oder Botschaft sie für mich haben“ und so kann ich eine Verbindung zu ihnen herstellen. Das mag für den einen oder anderen etwas seltsam klingen, für mich ist es ganz normal, da ich die Pflanzen als Lebewesen respektiere und deshalb das kommunizieren auf einer „anderen“ Ebene mit dazu gehört – zu einem respektvollen Umgang mit der Natur und mit Mutter Erde.

Mit diesen Ritualen komme ich gut in Kontakt mit Mutter Erde und habe schon öfters Antworten von Lady Gaia bekommen, wenn mich etwas bewegt hat oder ich in meinem „Hamsterrad“ gefangen war.

Probiere es doch einfach mal aus, und frage doch einmal Lady Gaia nach einer Antwort oder reise mit ihr in das Erdinnere.